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Die MIBRAR® Methode

Die MIBRAR® Methode

Bedeutung von MIBRAR®

Operationen nach der MIBRAR®-Methode können bis zu 95 % des Spektrums der diagnostischen wie therapeutischen Eingriffe bei der Neurochirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie abdecken. Sie ermöglicht umfangreiche, mit schweren Belastungen verbundene Operationen und Endoprothetik. Gleichzeitig lässt sich die Vergabe von synthetischen Medikamenten weitestgehend vermeiden.

MIBRAR® (MIKRO-INVASIVE BIOLOGISCHE REGENERATIVE AUTOLOGE REKONSTRUKTION) ist eine mikro-invasive Eingriffsmethode, die besonders der regenerativen Medizin dient und im besonderen Maße die morphologische Regeneration und die makroskopische Rekonstruktion der körperlichen Gewebe und Strukturen fördert. Nach Erkenntnissen von Prof. Babayan sind Eingriffe, die zu einer effektiven Regeneration oder Rekonstruktion des Körpers führen sollen, maximal körpererhaltend und mikro-invasiv durchzuführen.

Internationale Studien belegen, dass die zur Regeneration dienenden, eigenen menschlichen Faktoren (regenerativen Faktoren) naturgemäß an den Ort wandern, wo sie „am dringendsten gebraucht werden“. Diese Reaktion tritt primär bei einer akuten Gewebeverletzung wie z.B. bei Legung von chirurgischen Zugängen oder Verletzungen von gesundem Gewebe während der Operation ein.

Zur Heilung der Gewebeverletzung werden viele regenerative Faktoren angezogen. Dies hat zur Folge, dass die regenerative Wirkung des Konzentrats für das ursprüngliche Problem zu einem großen Teil verloren geht und in derartigen Fällen die Effektivität der regenerativen Medizin zur Heilung des Korrelats (der betroffenen Stelle) deutlich vermindert.

Ein Gewebeschnitt, selbst in kleinster Dimension, benötigt einen weitaus längeren, teilweise mehrwöchigen Heilungsprozess, an dem immer die regenerativen Substanzen beteiligt sind. Ein durch ein mikro-dimensioniertes Operationsinstrument herbeigeführter Stich, der das Körpergewebe lediglich dehnt, lässt nach Abschluss der Operation dieses nur leicht gedehnte Gewebe in wenigen Stunden oder Tagen wieder verschließen und heilen.

Deshalb beruht die MIBRAR®-Methode auf dem Prinzip, das gesunde Gewebe nur minimal zu verletzen, beispielsweise beim Legen von chirurgischen Zugängen und während der Durchführung der gesamten Operation, damit die zur Regeneration dienenden Zellen und Faktoren maximal vom Korrelat eingezogen werden. Es macht also einen sehr großen Unterschied im Heilungsprozess und vor allem im Ergebnis, ob wertvolle körpereigene Wirkstoffe minimal-invasiv mit einem Schnitt unter Entstehung einer Gewebeverletzung oder mikro-invasiv nur durch einen Stich mit maximaler Vermeidung einer Gewebeverletzung appliziert werden. Um diesen Effekt zu steigern, werden absichtlich und gezielt – nach einer speziellen Technik im Korrelat – akute Verletzungen durchgeführt, um die natürliche Reaktion der regenerativen Substanzen gezielt künstlich auszulösen und in ihrer Wirksamkeit auf das Korrelat zu konzentrieren.

Die grundsätzliche Vorgehensweise nach MIBRAR® besteht darin, dass man ohne Schnitt durch eine nadelstichkleine Öffnung in das betreffende Operationsfeld eindringt. Durch den konsequenten Einsatz von mikro-dimensionalen Instrumenten unter Zuhilfenahme von speziellen Navigationsvorrichtungen und Zielgeräten wird beim gesamten mikro-invasiven Eingriff bei maximaler Kontrolle und minimaler körperlicher Belastung des Patienten der Eingriff durchgeführt. Durch die ausschließliche Vergabe speziell aufbereiteter autologer Substanzen wird ein nachhaltiger Heilungsprozess erwirkt.

Die oben beschriebenen Vorteile der mikro-invasiven diagnostischen und therapeutischen Eingriffe nach der MIBRAR®-Methode haben die heutige Chirurgie revolutioniert und für die Zukunft grundlegend neue Wege der Chirurgie eröffnet. Die Erfahrungen der letzten Jahre haben dies eindrucksvoll und sehr positiv bestätigt.

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