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Fall: 6.A.DDD.SL.7.19.20.25 – Bandscheibendegeneration und Sponylolisthesis

Lendenwirbelsäule-WGZM

Fall: 6.A.DDD.SL.7.19.20.25

47 Jahre (weiblich)

Anamnese:

In den letzten acht Jahren klagt die Patientin über Schmerzen im LWS Bereich beim Gehen und Drehen des Körpers sowie beim Aufstehen aus einer sitzenden Position. Häufig strahlen die Schmerzen in beide Beine, besonders in das linke Bein aus. Die Schmerzen haben auch einen zirkulären Charakter. Die Patientin hat andauernde dumpfe Schmerzen im Lendenbereich. Taubheit an der Außenseite beider Füße, ausgeprägt linksseitig. Der Zustand hat sich in den letzten zwei Jahren verschlechtert.

Diagnose:

    • Degeneration und zirkuläre Protrusion der Bandscheiben L3/L4
    • deformierende Degeneration der Bandscheiben L4/L5, L5/S1
    • Spondylolisthesis mit Ventralisation der Wirbelkörper L4
    • zirkuläre stenosierende, zentrolaterale Protrusion in L4/L5, verursacht durch Spondylolisthesis
    • absolute Stenose des linken Foramina in L5/S1
    • Destabilisation der Segmente L4/L5, L5/S1
    • beidseitige Facettengelenkarthrose in L3/L4, L4/L5, L5/S1

Operationsbericht vom 29.02.2016: Anwendung der MIBRAR®– Methode

      • intradiskale, intraartikulare, Transplantation von der autologen Konzentraten durch Mikroperforationen
        • CGF angereichert mit Thrombozyten, Wachtumsfaktoren und proinflammatorischen Faktoren (aus venösem Blut gewonnen);
        • Lipogems, das eine besonders hohe Konzentration der regenerativen Substanzen beinhaltet (aus subkutanem Fettgewebe gewonnen)
      • in die Segmente L4/L5, L5/S1.

Operationsbericht vom 20.04.2017: Anwendung der MIBRAR®– Methode

      • intradiskale, intraartikulare, Transplantation von der autologen Konzentraten durch Mikroperforationen
        • CGF angereichert mit Thrombozyten, Wachtumsfaktoren und proinflammatorischen Faktoren (aus venösem Blut gewonnen);
        • ein Konzentrat mit einer besonders hohen Konzentration der regenerativen Substanzen (aus subkutanem Fettgewebe gewonnen)
      • in die Segmente L4/L5, L5/S1.

Bilderbeschreibung: Eingriff nach der MIBRAR® – Methode an der Bandscheibe L5/S1

Bild 1:

Intraoperative sagittale Röntgenaufnahme vom 29.02.2016 vor der Introduktion der Spinalsonde in die Bandscheibe L5/S1. Die Abbildung entspricht dem Zustand vor der Operation.

Bild 2:

Intraoperative sagittale Röntgenaufnahme vom 29.02.2016 nach der Implantation des autologen Konzentrates CGF und Fetttransplantates nach der MIBRAR® – Methode. Nach der Implantation in die Bandscheibe L5/S1 ist eine massive Zunahme der Bandscheibenhöhe deutlich zu sehen.

 

 

Bild 3:

Sagittale Röntgenaufnahme vom 12.05.2016 zeigt eine Kontrollaufnahme und entspricht dem Zustand zehn Wochen nach der Operation. Die Zunahme der Bandscheibenhöhe ist gut erkennbar abgebildet.

Bild 4:

Intraoperative sagittale Aufnahme vom 20.04.2017 während der zweiten Operation. Sie zeigt eine weitere Zunahme der Bandscheibenhöhe L5/S1 nach 14 Monaten durch die erste Anwendung der MIBRAR® – Methode.

 

Bild 5:

Intraoperative sagittale Röntgenaufnahme vom 20.04.2017 nach Abschluss der wiederholten Implantation nach der MIBRAR® – Methode. Implantation des autologen Konzentrates CGF und Fetttransplantates in die Bandscheibe L5/S1.

 

Eingriff nach MIBRAR® – Methode in die Bandscheibe L4/L5 unmittelbar nach dem Eingriff in die Bandscheibe L5/S1

Bild 6:

Intraoperative frontale Röntgenaufnahme vom 29.02.2016 mit Introduktion der Spinalsonde vor der Implantation. Die Abbildung entspricht dem präoperativen Zustand der Bandscheibe L4/L5.

Bild 7:

Intraoperative frontale Röntgenaufnahme vom 29.02.2016 nach Abschluss der Implantation des autologen Konzentrates nach der MIBRAR® – Methode in die Bandscheibe L4/L5. Es ist eine deutliche Zunahme der Bandscheibenhöhe zu erkennen.

 

Bild 8:

Frontale Röntgenaufnahme der Kontrolluntersuchung vom 08.07.2016 (entspricht dem Ergebnis nach vier Monaten und zehn Tagen). Das erreichte Ergebnis der Operation Bild 7 zeigt die Wiederherstellung von Bandscheibenhöhe und Form mit geringer Höhenzunahme. Durch den Eingriff konnte die Höhenabnahme der Bandscheibe gestoppt werden.

Bild 9:

Intraoperative frontale Röntgenaufnahme der zweiten Operation vor dem Eingriff zeigt das Ergebnis nach 14 Monaten. Im Vergleich zu Bild 8 ist eine deutliche Zunahme der Bandscheibenhöhe zu sehen.

 

Bild 10:

Intraoperative sagittale Röntgenaufnahme vom 29.02.2016 der Introduktion der Spinalsonde in die Bandscheibe L4/L5 vor der Implantation des autologen Konzentrates. Es ist eine deutliche Bandscheibenhöhenminderung L4/L5 und Ventralisation der Wirbelkörper zu sehen. Dies entspricht einer Ventrolisthesis.

Bild 11:

Sagittale Röntgenaufnahme der Kontrolluntersuchung vom 12.05.2016 (zehn Wochen nach dem Eingriff) zeigt eine deutliche Zunahme der Bandscheibenhöhe sowie eine geringfügige Rückkehr der ventralisierten Wirbelkörper L4 und kaum eine Verbesserung der Ventrolisthesis.

 

Bild 12:

Intraoperative sagittale Röntgenaufnahme vom 20.04.2017 des wiederholten Eingriffs. Die Abbildung der Introduktion der Spinalsonde vor der Implantation des autologen Konzentrates zeigt eine Zunahme der Bandscheibenhöhe im Vergleich zu Bild 10 und Bild 11 mit bleibender Ventralisation der Wirbelkörper L4.

Bild 13:

Die Intraoperative sagittale Röntgenaufnahme vom 20.04.2017 zeigt eine deutliche Bandscheibenhöhenzunahme und Rückkehr der Wirbelkörper L4 unmittelbar nach der durchgeführten Implantation des autologen Konzentrates.

 

Bild 14:

Sagittale Röntgenaufnahme der Nachkontrolle vom 14.07.2017 (nach ca. drei Monaten) zeigt uns eine vollkommene Wiederherstellung von Höhe und Form der beiden Bandscheiben L4/L5 und L5/S1 sowie eine vollkommene Rückkehr der Wirbelkörper L4 ohne jegliche Ventrolisthesis.

Operationsergebnisse:

Unmittelbar nach der ersten Operation sind die in der Anamnese beschriebenen in das linke Bein ausstrahlenden Schmerzen nicht mehr vorhanden. Die Taubheitsgefühle waren nach drei Tagen nicht mehr vorhanden. Die Schmerzen im LWS-Bereich haben sich innerhalb einer Woche deutlich reduziert. Im Ergebnis war die Patientin zu 80% beschwerdefrei. Einen Monat nach der zweiten Operation waren die Beschwerden nicht mehr festzustellen und haben sich in Zukunft nicht mehr geäußert.

Das Gesamtergebnis entspricht der vollkommenen Rekonstruktion von beiden Segmenten L4/L5 und L5/S1.