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Operationstechniken WGZM

Epiduroskopie nach MIBRAR®

Die Epiduroskopie ist in den letzten Jahren maßgeblich weiterentwickelt worden, so dass sie heute in der modernen internationalen Medizin sowohl bei den diagnostischen als auch bei den therapeutischen Eingriffen in der Wirbelsäulen-Chirurgie eine wichtige Rolle spielt.

Ein neues, ausschlaggebendes Verfahren der Epiduroskopie nach Prof. Babayan erweitert das Spektrum der epiduroskopischen Eingriffe und eröffnet grundlegende, innovative Möglichkeiten der Wirbelsäulen-Chirurgie:

Die entscheidenden Neuheiten der Epiduroskopie nach Prof. Babayan beziehen sich:

  • auf die Anwendung neu-konzipierter, technischer Geräte und Instrumente,
  • die spezialisierte und seit Jahren von Prof. Babayan erfolgreich praktizierte MIBRAR®-Methodik –und
  • der möglichen Kombination der Epiduroskopie nach Prof. Babayan mit den bestehenden Techniken der mikro-invasiven Wirbelsäulen-Chirurgie, die in ihrer Symbiose zu neuen diagnostischen und therapeutischen Ergebnissen führen.

Die technische Entwicklung nach Prof. Babayan sieht eine weiter entwickelte mikro-dimensionierte Größe des Epiduroskops mit einem sehr leistungsfähigen Kamerasystem vor, dass insgesamt  nicht nur flexibel im Spinalkanal führbar, sondern gezielt steuerbar ist. Dieses steuerbare Mikro-Epidurosokop erreicht sehr flexibel deutlich größere Tiefen und engere Räume innerhalb des Spinalkanals und Epiduralraums und erweitert somit die optische Untersuchung und Diagnose wie auch den therapeutschen Handlungsspielraum. Entsprechend mikro-dimensionierte Arbeitsinstrumente, die durch den Schaft des Mikro-Epiduroskops geführt werden können, unterstützen wesentlich die Arbeitsmöglichkeiten des Chirurgen.

Ein besonderer Nebeneffekt des technisch erweiterten Mikro-Epiduroskops nach Prof. Babayan sind die geringeren Gewebe Verletzungsrisiken durch die minimal dimensionierten Geräte und Instrumente. Diese innovative epiduroskopische Arbeitsweise macht einen ambulanten Eingriff ohne Narkose möglich, was gerade bei Narkose-, und Medikamentenunverträglichkeiten ein außerordentlicher Vorteil für den Patienten ist. Darüber hinaus, muss das Einführen wie auch die Kontrolle des Verlaufs des steuerbaren Mikro-Epiduroskops nicht mehr allein durch die strahlenlastigen Röntgenaufnahmen erfolgen, sondern wird maßgelblich unterstützt durch das MIBRAR-OP-Navigationssystem™ auf mechanischer wie auch computergesteuerter Ebene (3D-Software, OP-Planungssystem, Cyber-Navi-Hand™). Auch in diesem Zusammenhang erkennt man einen Vorteil für den Patienten in der geringeren Strahlenbelastung während des Gesamteingriffs.

Die technische Weiterentwicklung der Epiduroskopie nach Prof. Babayan macht deutlich, dass sie der modernen Wirbelsäulen-Chirurgie entscheidende Perspektiven bietet, um komplexere Pathologien zu behandeln,  die bisher aus technischen wie auch methodischen Gründen nur schwer oder unmöglich behandelbar waren.

Bei der MIBRAR®-Methode ist besonders hervorzuheben, dass nur körpereigene Substanzen des Patienten verwendet werden und grundsätzlich keine Medikamente oder sonstige körperfremde Wirkstoffe zum Einsatz kommen, was eine geringere Belastung und ein geringeres Risiko für den Patienten darstellt.

Es ist weltweit eine Neuigkeit, dass es nach der MIBRAR® Methode möglich ist,  aus dem aufbereiteten Blutplasma des Patienten, mit einer hohen Konzentration von antiinflamatorischen Faktoren, Wachstumsfaktoren und mesenchymale Stammzellen, ein autologisches, regeneratives Konzentrat nach der CGF-Methode zu gewinnen.

Aufgrund der speziellen epiduroskopischen Anwendung nach MIBRAR® im Spinalkanal und Epiduralraum werden sehr positive und langfristige Ergebnisse erzielt – und dies bei einem ambulanten Eingriff, der in der Regel ohne Narkose erfolgt.

Die bei der Epiduroskopie nach Prof. Babayan angewandte MIBRAR®-Methode hat eine hervorragende und langfristig bleibende mechanische, bio-chemische, regenerative und rekonstruktive Wirkung, ohne Nebenwirkungen zu erzeugen.

Die Kombination des flexiblen, steuerbaren Mikro-Epiduroskops mit der Anwendung von bestehenden Techniken der mikro-invasiven Wirbelsäulen-Chirurgie, z.B. das legen eines Portals mit Hilfe eines starren Endoskops – diese Kombination ermöglicht die therapeutische Behandlung von komplexen Pathologien in schwer erreichbaren Bereichen des Epiduralraums unter laufender optische Kontrolle mit Hilfe des Mikro-Epiduroskops und des MIBRAR® Navigationssystems. Ein gezielter und kontrollierter Einsatz von Endoskopen, Arbeitsgeräten und applizierten Wirkstoffen wird somit möglich.

Epiduroskopisch kann die gesamte Operation kontrolliert werden.

Die Symbiose von bewährten und neuen Operationstechniken nach MIBRAR® öffnet für die Zukunft ein Tor für zahlreiche komplexe therapeutische Behandlungen der modernen Wirbelsäulen-Chirurgie.

Endoskopie nach MIBRAR®

Das operative Verfahren der endoskopischen Eingriffe an der Wirbelsäule wie z.B.

an Bandscheibenvorfällen, an Spinalkanalstenose oder bei Foraminalstenose ist heutzutage endoskopisch, d.h. minimal-invasiv möglich und wird seit ca. 20 Jahren standardmäßig praktiziert.

Diese Technik wird in allen Wirbelsäulen-Bereichen eingesetzt. (Hals, Brust, Lendenwirbelsäulenbereich) in Verbindung mit jeweils ganz unterschiedlichen Zugangswegen und unter Einsatz von unterschiedlichen, operations-spezifischen  Endoskopen.

Der heutige Stand der Technik der minimal-invasiven Wirbelsäulen-Endoskopie ist mit einem standardmäßigen operativen Eingriff verbunden, da die bisher entwickelten Instrumente und Methoden einen gewissen Raum beanspruchen, der einen Schnitt, einen Zugang und Gesamteingriff unter Einsatz einer Vollnarkose oder Analgo-Sedierung und entsprechenden OP-Umgebung notwendig macht.

Im Gegensatz dazu erfordert die Wirbelsäulen-Endoskopie nach der MIBRAR® Methode keinen derartig intensiven Eingriff und kann in der Regel ambulant, ohne Narkose oder gegebenenfalls unter Lokalanästhesie bzw. unter Analgo-Sedierung, erfolgen.

Bei der Wirbelsäulen-Endoskopie nach MIBRAR® bestehen die großen Vorteile darin,

  • dass man ohne Schnitt durch eine nadelstichkleine Öffnung in das betreffende Bandscheibenfach eindringen und durch den konsequenten Einsatz von mikro-dimensionalen Instrumenten den gesamten Eingriff in mikro-dimensionaler Weise durchführen kann;
  • dass die MIBRAR® Methode ermöglicht, durch den Einsatz eines Mikro-Endoskops, das mit einer speziellen hochauflösenden mikrodimensionalen Optik ausgestattet ist, die gesamte Operation mikro-invasiv durchzuführen.

Im Vergleich zwischen der herkömmlichen minimal-invasiven Wirbelsäulen-Endoskopie und der mikro-invasiven Wirbelsäulen-Endoskopie nach MIBRAR® ist Folgendes herauszustellen.

Grundsätzlich kann zum Beispiel  ein Bandscheibenvorfall zwei Ursachen haben:

  • eine traumatisch deformierte Bandscheibe oder
  • eine langfristige Degeneration des Bandscheibengewebes, die letztendlich Ursache für eine Extrusion der Gewebe sein kann.

Gerade bei dem Vorhandensein des degenerativen Bandscheibengewebes kann nach Entfernung des Bandscheibenvorfalls ein Rezidiv, d.h. ein neuer Bandscheibenvorfall eintreten. Denn das degenerative Bandscheibengewebe stellt eine bestehende Instabilität des Segmentes dar und diese wird nicht durch die alleinige Entfernung des Bandscheiben-Vorfalls geheilt bzw. beseitigt.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Tatsache, dass das betreffende Bandscheibenfach seine ehemalige Form oder auch Höhe verlieren und dies zu anderen Pathologien der Wirbelsäule führen kann.

Bei derartigen Pathologien können weitere Komplikationen entstehen wie z.B.:

  • eine Spinalkanal-Stenose, oder
  • eine Foraminal-Stenose, oder
  • eine Segment-Instabilität oder
  • einer Skoliose
  • eine Fehlstellung der Sagittal-Balance

In diesem Zusammenhang werden gemäß der heutigem Standard-Methoden langfristig tiefgreifende Maßnahmen wie z.B. eine Spondylodese, der Einsatz von Bandscheibenprothesen oder gar eine Versteifung von Wirbelsäulen-Segmenten durch den Einsatz von Schrauben, Titan, usw. unvermeidlich. Dies wiederum verursacht in vielen Fällen nicht nur ein Fremdheitsgefühl des nicht-körpereigenen Materials, sondern es können im Laufe der Zeit ungeahnte  Nebeneffekte entstehen. Zum Beispiel können durch die Versteifung der zuvor (über 4-5 Etagen rollenden) beweglichen Wirbelsäule sich andere, unnatürliche Bewegungsabläufe (Fehl-Biodynamik) einstellen, die die bisher gesunden Regionen der Wirbelsäule nun neu belasten und möglicherweise schädigen.

Die Wirbelsäulen-Endoskopie nach der MIBRAR® Methode dient nicht nur zur Beseitigung der Folgenerscheinungen wie zum Beispiel der Entfernung eines Bandscheibenvorfalls, sondern auch – und das ist ganz entscheidend – zur möglichst vollständigen Rekonstruktion und Regeneration des betroffenen Segmentes  – unabhängig von der Ursache der Pathologie – egal ob Trauma oder Degeneration. Und dies kann zur vollständigen Wiederherstellung der Bandscheibenform, -höhe und –Funktion führen.

Wenn beispielsweise eine unvermeidliche, undiskutable  Indikation einer Bandscheibenvorfall-Entfernung gegeben ist oder bei akutem Bestehen von neurologischen Ausfällen und alle üblichen konservativen oder minimal-invasiven schmerztherapeutischen Methoden oder Blockaden erschöpft sind , ist diese Problematik durch die MIBRAR® Methode effektiv zu behandeln und geht sogar einen wichtigen Schritt weiter.

Unter Anwendung der  mikro-invasiven Bandscheiben-Endoskopie nach MIBRAR® wird nicht nur der Bandscheiben-Vorfall entfernt, sondern gleichzeitig intraoperativ eine Bandscheiben-, und Segment Rekonstruktion durchgeführt und eine Bandscheibenregeneration eingeleitet

Dies geschieht mit der intradiskalen Transplantation von autologen:

  • anti-inflammatorischen Faktoren,
  • Wachstumsfaktoren und
  • anderen körpereigenen Substanzen

Diese körpereigenen Wirkstoffe werden direkt vor dem ambulanten Eingriff der Wirbelsäule-Endoskopie nach MIBRAR® aus dem körpereigenen Blut und dem subkutanem Fett des Patienten gewonnen und nach der CGF Technologie für die anschließende Applikation aufbereitet.

Zusammenfassend sind die Vorteile der Wirbelsäulen-Endoskopie nach der MIBRAR®-Methode wie folgt zu benennen:

Nicht nur die Folgenerscheinung (z.B. Bandscheibenvorfall), sondern auch die Ursache (degenerierte Bandscheibe, oder chronisch oder traumatisch geschädigte Gewebe) wird behoben.

Die alte Form, Funktionalität und Belastbarkeit des Segmentes wird wiederhergestellt.

Der Eingriff nach MIBRAR® ohne Schnitt vermeidet die Entstehung einer größeren Gewebeverletzung, die normalerweise nur in einem mehrwöchigen Prozess verheilt.

Um die Rekonstruktion und Regeneration durch die körpereigenen Wirkstoffe effektiv durchzuführen sollte die Gewebeverletzung minimal sein, damit das regenerative Konzentrat mit maximaler Wirkung für das Korrelat verwendet werden kann. Denn naturgemäß haben die regenerativen Substanzen die Tendenz, zu dem Ort zu wandern, wo sie „am meisten gebraucht werden“. Eine frische Gewebeverletzung zieht viele regenerative Faktoren an, mit der Folge, dass die regenerative Wirkung des Konzentrats für das ursprüngliche Problem (z.B. Beseitigung des Bandscheibenvorfalls) zu einem großen Teil verloren geht.

Es macht also einen großen Unterschied aus, ob wertvolle körpereigene Wirkstoffe minimal-invasiv unter Entstehung einer Gewebeverletzung oder mikro-invasiv mit Vermeidung einer Gewebeverletzung appliziert werden. Je geringer die Gewebeverletzung, desto intensiver ist die erfolgreiche Wirkung der körpereigenen Wirkstoffe.

Generell – wie bei allen ambulanten mikro-therapeutischen Eingriffen nach MIBRAR® – ist durch die Ersparnis der Narkose und des OP-Aufwands, der  bei den üblichen Behandlungsmethoden gegeben ist, hier nicht nur viel Zeit gewonnen, sondern die körperliche Belastung oder die möglichen Risiken eines größeren Eingriffs, sind für den Patienten beachtlich geringer.

Die Langzeitwirkung unterscheidet sich dadurch, dass nicht nur der aktuelle Schmerzzustand und die funktionelle Problematik gelöst werden, sondern durch die reine Gabe von körpereigenen Wirkstoffen Nebenwirkungen oder mögliche Langzeit-Negativfolgen durch Medikamente, Prothesen oder andere nicht-körpereigene Materialien ausbleiben. Zum Beispiel, hat eine oft unbekannte Nebenwirkung des zunächst hilfreich erscheinenden Schmerzmittels Kortisons, eine zunehmende Schwächung des Wirbelsäulengewebes zur Folge, was Ursache für zukünftige Wirbelsäulenschäden darstellen kann.

Im Gegenteil:  die Applikation der körpereigenen Wirkstoffe regt die aktive Rekonstruktion und Regeneration der ursprünglichen Wirbelsäulenfunktionen an bis zum Wiedererlangen der natürlichen Belastbarkeit.

Im Gegensatz zu den herkömmlichen Behandlungsmethoden, die auch eine mögliche Versteifung von Wirbelsäulen-Segmenten nicht ausschließen, wird die natürliche Beweglichkeit der Wirbelsäule durch die natürliche, regenerative Rekonstruktion durch die Vergabe von körpereigenen Wirkstoffen nicht eingeschränkt und die Stabilität der Wirbelsäule nicht gemindert.

Insgesamt ist die besonders nachhaltige Wirkung der Wirbelsäulen-Endoskopie nach MIBRAR® hervorzuheben. Denn häufig wird durch einen einmaligen, ambulanten Eingriff und der Vergabe der multifunktionellen, körpereigenen Wirkstoffe ein hervorragendes Ergebnis mit bleibender Wirkung über viele Jahre gewonnen und schenkt dem Patienten eine lang anhaltende natürliche Lebensqualität.

Sono Control Arm™

Die Sonografie oder Ultraschall genannt, ist die Anwendung von Ultraschall als bildgebendes Verfahren zu diagnostischen Zwecken und Sichtkontrolle bei therapeutischen Eingriffen.

Größter Vorteil der Sonographie ist sicherlich die völlige Unschädlichkeit von diagnostischen Ultraschallwellen, insbesondere im Vergleich zu Röntgen-Verfahren, die häufig mit einer großen Strahlenbelastung für den Patienten verbunden sein können.

Maßgebliche Informationserweiterung (Sichtbarmachen von Geweben) im Vergleich zu anderen bildgebenden Verfahren (MRT, CT, Röntgen), eine dynamische, Funktionsbeurteilung, detailliertere Visualisierung, geringerer technische Aufwand und erleichterter Zugriff.

Die immer schnellere Entwicklung der heutigen Sonografie bietet eine immer weiter qualifiziertere Bildqualität hinsichtlich Bildklarheit, Auflösung und die Möglichkeit, Gewebearten und Strukturen zu unterscheiden.

Diese exzellente Bildqualität erlaubt heute Gewebestrukturen im Körper zu sehen, die früher mittels Sonografie nicht erkennbar waren wie z. B. die Analyse der Wirbelsäule per Ultraschall oder genaue Bildgebung des Spinalkanals oder Epiduralraums.

Die Bildauflösung der heutigen Sonografie hat derartig an Bildschärfe, Bildkontrasten und Tiefe der sichtbaren Gewebestrukturen gewonnen, so dass sich für die medizinischen Bereiche das Einsatzspektrum der Sonografie deutlich erweitert hat.

Insbesondere in der Orthopädie, Unfallchirurgie, Neuro-Chirurgie, intensiven Neurochirurgie und Regional-Anästhesie, sind der optische Bedarf und der vermehrte Einsatz der Sonografie hier festzustellen.

Die Sonografie kann vor allem die unterschiedlichsten Gewebestrukturen viel genauer und sicherer darstellen als durch die bisher häufig angewandten Verfahren wie Röntgen, MRT, CT.

Die meisten bildgebenden Verfahren liefern statische Aufnahmen. Mit Ultraschall kann man „bewegte Bilder“ für Bewegungsabläufe erzeugen zur funktionalen Beurteilung von Gewebe und Strukturen. Auch sind bewegliche Bilder möglich für Videoaufnahmen und auch zur Sichtkontrolle der Gesamtbewegung der Instrumente während des Operationsverlaufs.

Somit ist eine dynamische Untersuchung und Sichtkontrolle mit Darstellung von Strukturen aller Gewebe in verschiedenen Körperteilen in Echtzeit möglich.

Heutzutage dient die Sonografie nicht nur zur Diagnostik, sondern auch zu einem intra-operativen therapeutischen Einsatz, um die Operation zu steuern,  d.h. um eine Operation unter Ultraschallsicht durchzuführen.

Während des operativen Eingriffs – gerade im mikro-therapeutischen Bereich –  ist die Bilddarstellung der Sonografie für die sichere Orientierung und die laufende Kontrolle der eingesetzten Operationsinstrumente besonders weitführend.

Im Umkehrsinn bedeutet dies, dass ohne die bildgebende Darstellung der Sonografie viele operative Eingriffe – gerade im mikro-therapeutischen Bereich – nicht möglich oder sehr stark eingeschränkt wären.

Die heutige Anwendungstechnik der Sonografie im OP sieht keine Hilfsmittel, speziell zur Führung des Ultraschallkopfes vor. Somit führt der Chirurg mit der einen Hand die Ultraschallsonde, während er mit der anderen Hand operiert.

Daraus ergeben sich folgende Nachteile:

  • Erstens ist eine Hand des Chirurgen immer besetzt mit der USK-Sonde und permanent beschäftigt mit den Nachkorrekturen, um ein qualifiziertes, sonografisches Bild zu schaffen und zu halten. Dies erfolgt unter  gleichzeitiger, ständiger Beobachtung des Monitors, auf dem die sonografischen Bilder dargestellt werden.
  • Zweitens bedeutet die stetige Sichtkontrolle (in Schallbreite von Mikro-Dimensionen) des manuell geführten Ultraschallkopfes eine enorme Belastung für den Operateur, der sich gleichzeitig auf zwei Instrumente konzentrieren muss: einerseits auf den Schallkopf und andererseits auf das eigentliche Operationsinstrument und den Eingriff.

Derartige Unsicherheiten und komplexe Vorgänge verhindern bisher den intra-operativen Einsatz des Ultraschalls bei schwierigen Eingriffen und die eindeutigen Vorteile der heute überragenden Utraschall-Visualisierung bleiben für intra-operative Eingriffe ganz offensichtlich ungenutzt.

Aus dieser jahrelangen Erfahrung heraus, wurde von Prof. Babayan der Sono Control Arm™ mit einer speziellen Halterung für den Ultraschallkopf entwickelt, der für die vielfältigsten Einsatzbereiche im OP in fließenden, leichten Bewegungen maximal beweglich ist und gleichzeitig mit größter Genauigkeit in jeder Position mit einem Handgriff sicher fixierbar ist, um die Schallschicht der Ultraschall-Bildgebung nicht zu verlieren.

Der Chirurg hat somit beide Hände frei und ist entlastet von der inneren Anspannung, die die ständige manuelle Führung und Sichtkontrolle des Ultraschallkopfes mit sich bringt. Stattdessen kann der Operateur seine ganze Konzentration auf die Operation und den Instrumenteneinsatz richten.

Ein weiterer Vorteil des Sono Control Arms™ besteht auch in der grundsätzlichen Sicherheit der Beibehaltung einer gewünschten Position und Bildgebung des Ultraschallkopfes – gerade während einer OP- , die durch händisches Halten in dieser exakten Position über einen längeren Zeitraum kaum gewährleistet werden kann.

Diese Arbeits-, und Einsatzweise des Sono Control Arms™ erlaubt darüber hinaus, viel kompliziertere OP-Eingriffe durchzuführen, als bisher möglich.

Dank dieser Sono-Control-Arm™-Vorrichtung, kann man die wertvolle und qualifizierte Bildgebung der Sonografie optimal intraoperativ nutzen, um viel exaktere und sichere Eingriffe durchzuführen, wobei die sichere Ultraschallkopf-Führung in 0,1 mm Dimensionen realisierbar ist.

Die Sonografie, durch den Sono Control Arm™ sicher angewandt, ist ein sehr entscheidendes Hilfsmittel, um unter präziser Sichtkontrolle:

  • die Planung der Operationszugänge und
  • die Durchführung der Operationszugänge oder auch
  • die Einführung eines Endoskops
  • und den gesamten OP-Ablauf

sicher durchzuführen ohne das Risiko, wichtige Gewebsstrukturen oder Organe unkontrolliert zu verletzen.

Nach heutigem Stand der Technik werden derartige Eingriffe unter Anwendung einer permanenten Röntgenkontrolle durchgeführt, die eine schädliche Strahlenbelastung für den Patienten haben kann. Die Röntgen-basierte Visualisierung hat auch den großen Nachteil, der nicht möglichen Darstellung von zahlreichen Geweben und Organen (Nerven, Gefäße, Muskulatur, Sehnen, Bänder, Volumen-,  und Parenchymatöse Organe, Knorpel). die jedoch Voraussetzung ist für eine genaue und sichere Durchführung eines Eingriffs.

Aufgrund der optimalen Nutzung der Sonografie durch den gezielte Einsatz des Sono Control Arms™ kann man mit der mikro-therapeutischen MIBRAR®-Methode sicher und erfolgreich alle Gelenk- oder Wirbelsäulen-OP-Eingriffe durchführen – ohne den Körper öffnen zu müssen und trotzdem unter vollkommener Sichtkontrolle.

Dieser technische Fortschritt ist die Voraussetzung dafür, dass ohne die übliche Narkose und den heute üblichen Operationsaufwand mit Klinikaufenthalt, ein Gelenk-oder Wirbelsäulen-OP-Eingriff  – unter Anwendung der MIBRAR®-Methode – ambulant durchgeführt werden kann.

Die sichere Bildgebung der Sonografie unter Einsatz des Sono Control Arms™ und der MIBRAR®-Methode beinhaltet vielerlei Vorteile:

Für den Patienten ergibt sich keine Strahlenbelastung durch häufig intraoperativ angewandte bildgebende Instrumente wie Bildwandler / Röntgenstrahlung / C-Bogen.

Der mikro-invasive Eingriff nach der MIBRAR®-Methode ist enorm zeitsparend, so dass der Eingriff insgesamt weniger belastend für den Patienten ist.

Die Zeitersparnis bei Anwendung der mikro-invasiven MIBRAR®-Methode und der zur Hilfenahme der modernen Sonografie ermöglicht wiederum, komplexere und aufwendigere Eingriffe im Gelenke-, oder Wirbelsäulenbereich vorzunehmen.

Diese Eingriffe erfolgen möglichst effizient und schonend in unterschiedlichsten Bereichen wie z.B.:

  • bei intraspinalen Eingriffen im Spinalkanal,
  • bei Bandscheibeneingriffen
  • oder bei mikro-invasiven Eingriffen an Gelenken wie z.B. die mikro-invasive Arthroskopie.

Diese Innovation revolutioniert die heutige, weltweit existierende Chirurgie.

Cyber Navi Hand™

Unter minimal-invasiver Chirurgie versteht man Operationseingriffe mit minimalen Gewebeverletzungen.

Ein Vorteil der minimal-invasiven Chirurgie ist die geringere Belastung und das geringere Risiko von Komplikationen und Nebenwirkungen für den Patienten während und nach der Operation sowie ein sehr geringes Schmerzempfinden und eine schnelle, nachhaltige Genesung.

Die sichere und erfolgreiche Durchführung einer minimal-invasiven Operation ist allerdings verbunden mit einer hohen Komplexität  und muss sich konkreten technischen Herausforderungen stellen:

Denn durch den minimalen Zugang ergibt sich eine nur minimale direkte Sicht auf den OP-Bereich und schränkt die optische Kontrolle des OP-Bereichs extrem ein.

Die Abwesenheit oder starke Einschränkung des direkten Sichtfeldes erfordert anspruchsvolle Geräte mit bildgebenden Verfahren wie beispielsweise Röntgen, Ultraschall und Endoskopie, die den Operationsbereich wie auch den gesamten Operationsverlauf visuell kontrollierbar machen.

Auch bei bestmöglichem Einsatz der gängigen Technik zur Visualisierung des OP-Bereichs können sich technische Schwierigkeiten während eines minimal-invasiven Eingriffs ergeben, vor allem wenn die optische Kontrolle mehrfach korrigiert werden muss.

Gewisse Abläufe zur optischen Kontrolle und Instrumentierung während der OP müssen dann wiederholt werden und sind dadurch mit einem erhöhten Zeitaufwand wie auch erhöhter Belastung oder Risiken für den Patienten verbunden. Bei möglichen Verletzungen von lebenswichtigen Organen oder starken Blutungen muss dann eine schnelle Lösung gefunden werden, was eine Erweiterung der Operation oder neue Öffnung des Körpers zur Folge haben kann.

Die Vorgehensweise der minimal-invasiven Operation nach heutigem technischem Stand sieht folgende Schritte vor:

  • Vorausgehendes Visualisieren des zu operierenden Bereiches mit den oben genannten intra-operativen Kontroll-Methoden, so dass eine zuverlässige Planung des Zugangs möglich ist.
  • Während des operativen Eingriffs ist eine permanente visuelle Kontrolle notwendig, die in der Regel zahlreiche Bild(Röntgen)aufnahmen des OP-Bereiches während des OP-Verlaufs erforderlich macht.
  • Diese Aufnahmen werden üblicher Weise mit einem mono-, oder bipolaren C-Bogen oder mit Hilfe von CT-Geräten durchgeführt, was eine enorme Strahlenbelastung für den Patienten mit sich bringt.
  • Bekanntermaßen können die Röntgenaufnahmen vor allem die knöchernen Strukturen sichtbar machen.
  • Gleichfalls ist festzustellen, dass Röntgenaufnahmen grundsätzlich nicht in der Lage sind, die lebenswichtigen weichen Gewebe, wie zum Beispiel Rückenmark, magistrale Gefäße oder Strukturen wie Sehnen, Muskel, Knorpel und Weiteres darzustellen.
  • Unsicherheiten oder fehlerhafte Ansätze beim Zugang oder Einsatz von Instrumenten im OP-Bereich sind mit wiederholten Prozeduren verbunden, die vermeidbare massive Gewebeverletzungen mit sich führen können und einen unnötig langen Heilungsprozess dieser möglichen Verletzungen mit sich zieht und durch die wiederholten notwendigen Röntgenaufnahmen zur Sichtkontrolle eine erhöhte Strahlenbelastung für den Patienten entsteht.

Als Lösung für die genannten kritischen Punkte bei minimal-invasiven Operationen hat Prof. Babayan in den letzten Jahren eine spezielle Vorrichtung zur gezielten Navigation – u.a. die Cyber-Navi-Hand™ – wie auch mehrere spezielle Instrumente entwickelt, die die minimal-invasiven Eingriffe erleichtern und optimieren.

Die KNK™ Vorrichtung (Kartierung-Navigations-Koordinationsvorrichtung) wurde entwickelt, um die optische Kontrolle zu vervollständigen und eine möglichst präzisen Durchführung der neurochirurgischen, orthopädische wie generell aller anderen chirurgischen Eingriffe zu ermöglichen.

Dank dieser Vorrichtung können Operationen nicht nur minimal-, sondern mikro-invasiv durchgeführt werden. Die Dimensionen der Zugänge und Arbeitskanäle können weiter minimiert werden und schließen durch die Anwendung der speziell entwickelten Instrumente sogar die minimalsten Schnitte vollkommen aus:

Denn durch den Mikrostich der speziellen Sonden mit einem Durchmesser von 0,3 mm bis 1,5 mm kann ein Operationszugang schonend ermöglicht werden. Bei Anwendung dieser feinen Sonden kommt es grundsätzlich nicht zu einer Schnitt-Verletzung des Gewebes, sondern das Gewebe wird durch Schieben und Dehnen vorsichtig und minimal geöffnet und ist ausreichend zur Einführung der gleichfalls mikro-dimensionierten Operationsinstrumente.

Nach Abschluss des minimal-invasiven Eingriffs nach der Methodik von Prof. Babayan schließt sich die minimale Wunde der Haut so, wie nach dem Einstich einer gewöhnlichen Spritze.

Die heutige diagnostische, radiologische Technik wie MRT, CT, PET-CT, PET-MRT und andere bildgebende Verfahren bieten ein großes Spektrum der bildlichen Darstellung nahezu aller Gewebe des menschlichen Körpers.

Dennoch gelingt es nicht, diese wertvollen und umfangreichen Informationen direkt in ein präzises, intraoperatives, laufendes Operationskontrollinstrument umzusetzen.

Prof. Babayan hat in den letzten Jahren gerade zu dieser Fragestellung eine sehr präzise Verfahrensweise entwickelt, nämlich die Nutzung dieser vielfältigen Informationen der bildgebenden Darstellung zur direkten intraoperativen Kontrolle vor und während eines minimalen oder mikro-invasiven Eingriffs.

Durch die von Herrn Dipl.-Ing. Armen Mkrtchyan in enger Zusammenarbeit mit Prof. Babayan – hoch entwickelte Software ist es möglich, die bestehenden diagnostisch-radiologischen DICOM Bilder und das im OP in Echtzeit entstandene Bildmaterial zu fusionieren.

Dabei werden gezielt nur zwei Röntgen-C-Bogen Bilder in Echtzeit in zwei verschiedenen Dimensionen von dem Patienten zeitlich unmittelbar vor dem Eingriff erstellt, um die im OP befindliche Lage des Patienten zu bestimmen.

Die heraus gewonnenen Informationen fließen in das spezielle Softwareprogramm ein und sind Grundlage für das neu entwickelte Verfahren nach Prof. Babayan.

Die Anwendung dieses Verfahrens nach Prof. Babayan für die minimal-, oder mikro-invasiven Operationen wird in drei Phasen durchgeführt:

  1. Planung
  2. Fusionierung
  3. Mechanisierung

Die Planung des OP Zugangs und die entsprechend vollständige Operation erfolgt durch eine speziell entwickelte, hoch leistungsfähige Software.

Dabei wird zunächst das diagnostisch-radiologische, Patienten-individuelle 3-D-DICOM Bildmaterial, das alle Gewebe und individuelle anatomische Besonderheiten des Patienten visualisiert, in der Software aufgenommen.

Gleichfalls enthält das Programm alle Instrumente, die während einer OP eingesetzt werden können.

Der Chirurg kann die für die OP passenden Instrumente virtuell auswählen und virtuell an den DIOCOM Bilden in 3-Dimensionen bewegen (Ort, Winkel, Tiefe), exakt positionieren und somit die gesamte Operation unter Berücksichtigung aller visualisierten Gewebe, Organe und Strukturen, im Detail virtuell durchführen.

Der virtuelle Operationsplan kann zeit- und ortsunabhängig vor dem tatsächlichen Eingriff erstellt und gespeichert werden.

Diese Software bietet weitere wichtige Optionen:

Das Programm erlaubt  nicht nur die Zugangstiefen weniger als 1 mm genau und die Zugangswinkel bis zu 1 Grad genauer Präzision darzustellen, sondern ermöglicht auf genauso präzise Weise, detailliert die gesamte Operation virtuell durchzuführen.

Falls ausgewählte Instrumente oder eine virtuelle Manipulation nicht der gewünschten Präzision entsprechen oder einen Widerspruch zu der anatomischen Situation darstellen, gibt das Softwareprogramm automatisch eine Korrekturmeldung und Lösungsvorschläge.

Das Programm bietet weitere wichtige Optionen:

So können chirurgische Manipulationen wie Schneiden, Stechen, Dilatieren, Erweitern und weitere chirurgische Manipulationen wie etwa die Applikation von Flüssigkeiten individuell  simuliert werden.

Beim virtuellen Einsatz von Flüssigkeiten, wird der räumliche Verlauf mit entsprechenden Volumina-Bemessungen durch die Software dargestellt – und gegebenenfalls optimiert.

Das Programm beinhaltet auch ein virtuelles, flexibles Epiduroskop und ermöglicht die vollständige Simulation eines realen Epiduroskops, das sich wie eine Schlange virtuell im Spinalkanal oder in den Epiduralräumen sich bewegen kann.

Die Fusion des Bildmaterials ist ein Zusammenfluss des zugrundelegenden präoperativ erhaltenen Bildmaterials (mit DICOM Standard) und dem virtuell hergestellten und digital vorliegendem Bildmaterials des OP-Verlaufs mit den intraoperativ bei OP-Beginn und ggf. intraoperativ zur Röntgenkontrolle erstellten Echtzeitbildern mittels C-Bogen oder anderer röntgen-technischer Apparate, die jedoch keine detailgetreuen Gewebestrukturen, sondern nur die knöchernen Strukturen visualisieren.

Das intraoperative Fusionieren der Bilder dient der unmittelbaren und sekundenschnellen, optimalen Anpassung der virtuellen OP-Planung an die reale  Lage und Position des Patienten in Echtzeit.

Als Voraussetzung für die Fusionierung müssen in der Regel zu OP-Beginn genau zwei Röntgenbilder mittels mono- und bipolarem C-Bogen von der realen Lage des zu operierenden Patienten aus verschiedenen Perspektiven erstellt werden.

Bei der Fusionierung des Bildmaterials definiert das Programm die Lage des zu operierenden Patienten in dreidimensionaler detailgetreuer Perspektive, so dass man sehr gut die einzelnen knöchernen Konturen erkennen kann. Die Software errechnet durch den Abgleich der präoperativ erstellten Informationen bei Planung mit den Informationen der Echtzeitbilder die optimale Positionierung und Manipulationen der Instrumente.

Das qualifizierte und präzise Ergebnis des fusionierten Bildmaterials ergibt eine aktualisierte, detailgetreue OP-Planung und macht grundsätzlich die Erstellung weiterer, zahlreicherer Röntgenbilder während des OP-Verlaufs hinfällig.

In der dritten Phase dieses neuen OP-Verfahrens nach Prof. Babayan wird nach der Fusion des Bildmaterials und der durch die Spezial-Software verarbeiteten Informationen die Cyber Navi Hand™ nun computergesteuert aktiviert und der Einführungstubus exakt an dem zu operierenden Patienten platziert.

Die Cyber Navi Hand™ ist ein maximal flexibel beweglicher computergesteuerter Roboter-Arm, an dessen Ende sich der befestigte Einführungstubus befindet, der mit äußerster Präzision, aus 3-dimensionaler Perspektive mit 1-Grad genau optimiertem Winkel sich positioniert und ermöglicht die Einführungssonde mm-genau in den Operationsbereich einzuführen unter Berücksichtigung der exakten Eindringungstiefe.

Eine kurze sensomotorische Rückmeldung der Cyber Navi Hand™ in Form eines Signaltons/Signallichts bestätigt, dass die computergesteuerte optimale Positionierung des Einführungstubus abgeschlossen ist.

Mit Hilfe dieser Technik ist der Chirurg in der Lage, den optimal errechneten Operationszugang sicher zu nutzen und den intraoperativen aktualisierten Operationsplan Schritt für Schritt entsprechend umzusetzen.

Die eindeutigen Vorteile des Einsatzes der Cyber Navi Hand™ bei minimal- oder mikro-invasiven Operation sind:

  • Präzision
  • Vermeidung von unnötigen oder gefährlichen Gewebe-, Organ-, und Strukturverletzungen
  • Vermeidung massiver Strahlenbelastung
  • Verkürzung der OP Zeit

Die vielfältige Einsatzmöglichkeiten der Cyber Navi Hand™ eröffnen ein großes Spektrum an neuen Operationsmethoden und revolutionieren die Chirurgie.

Mit diesem speziellen Software-Programm, kann man nicht nur einen Operationsablauf optimal planen, sondern diese Software kann sehr hilfreich in der Diagnose eingesetzt werden wie zum Beispiel zur Darstellung verschiedener Pathologien der Wirbelsäule. Die Software ermöglicht bewegliche, 3-dimensionale Gesamtdarstellungen wie auch die genaue Visualisierung einzelner Segmente.

Dies können Trauma oder degenerative Deformierungen einzelner Wirbel wie auch  Bandscheiben-Verschiebungen / Veränderungen der sagittalen Balance oder auch Kyphotic-Veränderungen sein.

Das Programm erlaubt mit hoher Präzision die genauen Dimensionen der Pathologie aufzuzeigen, berechnet jedes Segment der Wirbelsäule und erstellt eine entsprechende, detaillierte Planung zur vollständigen Wirbelsäulen-Rekonstruktion.

Das Programm kann nicht nur sehr effizient für mikro-invasive Operationen angewendet werden, sondern auch für große Operationen / Rekonstruktionen unter Einsatz – und entsprechend virtueller Planung –  von verschiedenen künstlichen Stoffen und Konstruktionen wie Prothesen, Schrauben, Zement und anderes.

Die Software definiert für die Cyber Navi Hand™ beispielsweise die  fehlerfreie Einführung der Schrauben gemäß optimaler Berechnung der jeweiligen Winkel, Tiefen und Durchmesser.

Ebenso können Form und Größe der einzusetzenden Prothesen von der Software errechnet werden unter Berücksichtigung der sagittalen Balance und der vertikalen regelrechten Positionen aus der koronaren Perspektive für eine optimale Skoliose-Begradigung.

Dieses System kann  nicht nur sehr effektiv für die Wirbelsäulen-OP genutzt werden, sondern auch für den Einsatz in anderen Bereichen des Bewegungsapparates in der gesamten Orthopädie und Unfallchirurgie.

Dieses innovative System erhöht deutlich die sichere und effiziente Arbeitsweise des Chirurgen und ermöglicht ihm grundsätzlich auf einem höheren Niveau der Planung, Visualisierung und Präzision, seine Operationen erfolgreich durchzuführen.

Ein zusätzlicher Nutzen des wertvollen Software Programms und seiner umfassenden Möglichkeiten der Visualisierung und OP-Simulation ist der professionelle Einsatz:

  • bei der individuellen Aufklärung des Patienten im direkten Gespräch;
  • bei der individuellen Aufklärung für entfernte Patienten per Video Konferenz;
  • bei wissenschaftlichen Kongressen und Workshops.

Das von Prof. Babayan entwickelte zukunftsweisende Verfahren zur diagnostischen und therapeutischen Anwendung eröffnet durch die leistungsfähige Software und dem damit verbundenen Einsatz der präzisen Cyber Navi Hand™ neue Horizonte in der Neurochirurgie,  Orthopädie, Unfallchirurgie  und in zahlreichen weiteren Bereichen der Chirurgie.

RRBSW - Regeneration und Rekonstruktion der Bandscheiben- und Segmenten der Wirbelsäulen

Degenerative Wirbelsäulenerkrankungen und Behandlungsmethode der modernen Medizin

Die Wirbelsäule ist das Zentrum des Bewegungsapparates und zugleich ist sie ein wichtiger Schutz des zentralen Nervensystems (Rückenmark), das der gesamten Wirbelsäule entlang verläuft. Die Wirbelsäulendegeneration ist die häufigste den Menschen betreffende Erkrankung, die zu schwerwiegenden und häufig bleibenden Schäden führt. Degenerationen, akute Verletzungen oder andere pathologische Veränderungen der einzelnen Wirbel, Bandscheiben und diversen anderen Strukturen der Wirbelsäule beeinflussen in negativer Form das Rückenmark, was zu Schmerzen oder neurologischen Ausfällen von verschiedenen Organen- und Körperstrukturen führen kann. Wirbelsäulendegeneration oder akute Verletzungen führen zu Deformationen und Bewegungseinschränkungen der Wirbelsäulensegmente, die einen progressiven Charakter haben. Die Bewegungen innerhalb der Wirbelsäule werden durch Elastizität der Bandscheiben und Beweglichkeit der Facettengelenke ermöglicht. Bandscheibendegeneration oder Bandscheibenverletzungen führen zur einen Deformation, Destruktion und letztlich zur Dysfunktion der Bandscheibe, was wiederum zu anatomischen und funktionalen pathologischen Veränderungen des gesamten Wirbelsäulensegmentes führt.

Bei diversen Wirbelsäulenpathologien je nach Pathologie werden in der modernen Medizin verschiedene entsprechende konservative oder operative Behandlungsmethoden angewendet. Die konservativen Methoden können zur Beseitigung oder Erleichterung der Symptome führen, können aber den degenerativen Prozess als Ursache nicht umkehren oder positiv beeinflussen. Bei fortgeschrittenen degenerativen Prozessen, wo eine Deformation der Bandscheibe oder eines gesamten Segmentes vorhanden ist und die konservative Behandlung schon machtlos ist, werden operative Methoden eingesetzt, die zu einer Rekonstruktion der Bandscheiben sowie Bandscheibenfächer und den entsprechenden Segmenten führen.

Zusammenfassend kann man sagen, dass es auf dem heutigen Stand der Medizin keine Möglichkeit gibt, die Degeneration oder Deformation in den Wirbelsäulensegmenten wieder Rückgängig zu machen, um auf natürliche Weise eine Regeneration oder Rekonstruktion der Wirbelsäulenstrukturen herbeizuführen. Außerdem führen konservative Methoden und insbesondere operative Methoden zu Komplikationen und können das Risiko von Nebenwirkungen bergen.

Neue Behandlungsmethode RRBSW

2004 wurde von Herrn Prof. Dr. med. Dr. h.c. Arsen Babayan eine regenerative Rekonstruktion der Bandscheibe vorgeschlagen, was zum Beginn einer Forschungsreihe führte. Im Jahre 2014 konnte die von Prof. Babayan entwickelte MIBRAR® Methode, die der regenerativen Rekonstruktion aller Strukturen des Bewegungsapparates dient, erstmalig und weltweit einzigartig mit Erfolg an Bandscheiben und Facettengelenken angewendet werden. Diese Eingriffe bei Degenerationen und Deformationen der Bandscheiben und Wirbelseulensegmenten belegen alle Vorteile der MIBRAR® Methode.

Operationsverlauf

Unter Bildwandler-Röntgenkontrolle oder mit Cyber-Navi-Hand™ wird eine starre, hohle Spinalsonde (0,8 mm im Durchmesser) in die Bandscheibe eingeführt, womit die notwendigen Mikroperforationen nach MIBRAR®-Prinzipien durchgeführt werden. Gleichzeitig durch den Kanal der Spinalsonde wird unter Druck das autologe Konzentrat in die Bandscheibe implantiert.

Mit Hilfe der Bildwandler-Röntgenkontrolle kann man sehr gut den Implantationsprozess mit gleichzeituger Vergrösserung und Widerherstelung der Form des Bandscheibenfaches durch kosequente Gabe des autologen Konzentrates intraoperativ kontrollieren.

Durch die Implantation sollen die ursprüngliche Bandscheibenhöhe und -form erreicht werden, die zuvor mit der Cyber-Navi-Hand™ Software berechnet wurden.

Jede degenerative oder traumatische Deformation der Bandscheibe lässt sich mit Hilfe dieser Methode in Höhe und Form wiederherstellen. Dies geschieht nicht nur bei Höhenminderung der Bandscheiben sondern auch bei Verschiebung der Wirbelkörper (Gleitwirbel / Spondylolisthesis, Pseudospondylolistesis, Ventralistesis, Retrolistesis). Der verschobene Wirbelkörper wird durch einen Bandscheibenhöhe vergrösserte vertikalen Druck, der durch die Implantation des autologen Konzentrates in das Bandscheibeninnenraum entsteht, wieder an die ursprüngliche Stelle durch Straffung der vorderen und hinteren Längsbänder während der Dilatation des Bandscheibenfaches zurückgezogen.

Zum VIDEO: Regenerative Rekonstruktion der Bandscheiben und den Segmenten der Wirbelsäule

Es gelingt durch die Implantation des autologen Konzentrates in den meisten Fällen schon während der Operation, die Bandscheibenhöhe und -form sowie das gesamte Segment wiederherzustellen.

Nach Abschluss der Transplantation des autologen regenerativen Konzentrates in die Bandscheibe wird unter Bildwandler-Röntgenkontrolle oder Cyber-Navi-Hand™ mit der Spinalsonde eine intra-artikulare Transplantation des autologen Konzentrates in beide Facettengelenke des Segmentes durchgeführt. Dabei werden die degenerierten Gelenkoberflächen der Facettengelenke mit der Spinalsonde mikroperforiert oder gereizt. Danach wird das autologe Konzentrat in die Facettengelenke gegeben. Die intra-artikulare Transplantation lässt sich sehr gut mit der Bildwandler-Röntgenkontrolle nachprüfen, eine deutliche Gelenkspaltenvergrößerung ist dort immer gut sichtbar. Das autologe Transplantat dient einer intraoperativen Rekonstruktion sowie zur Anregung des regenerativen Prozesses.

Das autologe Transplantat besteht aus von venösem Blut separiertem Plasma, das mit Wachstumsfaktoren, proinflammatorischen Faktoren, mesenchymalen Stammzellen sowie lipogenen, aus subkutanen Fett entnommenen, separierten Stammzellen angereichert wurde. Zur Transplantation wird ausschließlich nur frisches autologes Konzentrat angewendet, das aus venösem Blut und subkutanem Fettgewebe unmittelbar vor der Operation entnommen wird.

Mit Cyber-Navi-Hand™ kann dieser Eingriff mit einer besonders hohen Präzision und in einer viel kurzeren Zeit vorgenommen werden.

Mit der intraoperativen Röntgenbildwandler-Kontrolle lassen sich die Weichteilgewebe oder Organe nicht darstellen. Die Operationsplanung wird anhand von MRT-Bildern des Patienten durchgeführt, die alle Körperstrukturen und Organe sehr gut sichtbar macht. Die Fusionierung des MRT-basierten OP-Plans mit intraoperativen Röntgenbildern von den gelagerten Patienten unmittelbar vor dem Eingriff ermöglicht es alle gefährlichen und nicht notwendigen Verletzungen an verschiedenen Weichteilgeweben oder Organen während des Eingriffs zu vermeiden und die Rekonstruktion des Wirbelsäulensegmentes nach Plan durchzuführen.

Die Cyber-Navi-Hand™ ist besonders bei starken Deformationen von Wirbelsäulensegmenten hilfreich, wo es sehr darauf ankommt, dass der gesamte Eingriff besonders präzise und individuell durchgeführt werden kann.

Indikationen für RRBSW:

  • Bandscheibendegenerationen
  • Akute Bandscheibenverletzungen
  • Spondilolisthesis (Wirbelgleiten)
  • Pseudospondilolistesis
  • Instabilität der Wirbelsäulensegmente
  • Facettengelenkarthrose
  • Wirbelkanalstenose
  • Foraminalstenose
  • Osteochondrose
  • Arthrose des Atlantookzipitalgelenkes
  • Postoperative Zustände an den Bandscheiben

Die Ursache eines Bandscheibenvorfalles ist eine degenerative Veränderung oder Verletzung. Bei herkömmlichen Operationen an Bandscheibenvorfällen wird diverses zur Wirbelsäulenstabilität dienendes gesundes Gewebe entnommen oder verletzt und dies führt dadurch zu einer Instabilität des Wirbelsäulensegmentes. Die RRBSW Methode wird in diesen Fällen sehr effektiv eingesetzt. Das Bandscheibenvolumen und die Stabilität werden durch regenerative Gewebezunahme wieder hergestellt, was zu einer Stabilisation des Wirbelsäulensegmentes führt.

Die RRBSW Methode ist indiziert bei Pathologien, bei denen nach herkömmlichen modernsten Standards mit einer großen invasiven Operation unter Vollnarkose behandelt wird. In den meisten Fällen werden die Patienten mit Bandscheibenprothesen, Schrauben oder anderen künstlichen Implantaten versorgt, was zu diversen Komplikationen oder chronischen Schmerzsyndromen, neurologischen Ausfällen sowie Bewegungseinschränkungen führen kann. Diese wiederum können Lebensqualitätseinschränkungen bewirken.

Diese Operationen lassen sich sehr effektiv und vor allem ohne oben genannte Komplikationen durch die RRBSW Methode ersetzen. Die effektive anatomische und funktional anhaltende Wiederherstellung des Bandscheiben- und Wirbelsäulensegmentes kann erreicht werden und zu einer einschränkungslosen Belastbarkeit und der vollständigen Erhaltung der Lebensqualität führen.

Operationsergebnisse

Statistisch gesehen werden Patienten meistens innerhalb von 1-30 Tagen dauerhaft beschwerdefrei, wobei diverse Studien belegen, dass eine vollständige Regeneration mit abgeschlossener Rekonstruktion mindestens 3 Monate dauert. Sie kann sich bis über einen Jahr progressiv entwickeln. Die durchgeführten Nachkontrolluntersuchungen mit bildgebenden Verfahren nach 3 Monaten bis zu 1,5 Jahren zeigen eine stetige Zustandsverbesserung der Bandscheibe und des gesamten Segmentes.

Im Vergleich zum Endergebnis unmittelbar nach der Operation lässt sich nach 3 Monaten eine Zunahme des Bandscheibenvolumens sowie bessere oder vollkommene anatomische Bandscheibenform und eine anatomische Wiederherstellung des Wirbelsäulensegmentes bei Skoliose oder sagittaler Wirbelkörperfehlstellung sowie bei Kombinationen von beiden Deformationen feststellen. Weitere Untersuchungen nach 6 Monaten, 1 Jahr und 1,5 Jahren zeigen eine weitere progressive Wiederherstellung des Bandscheibenvolumens und -form sowie eine und Progression der Anatomie des gesamten Wirbelsäulensegmentes.

Links zu Fallbeschreibungen:

Diagnose: Spinalkanalstenose in der Lendenwirbelsäule

Diagnose: Degenerative Erkrankung der Lendenwirbelsäule