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Interview mit Rike Lau vom 13.09.2019

Interview mit Rike Lau vom 13.09.2019

„Ersteinmal, ich bin super glücklich dass ich Professor Arsen Babayan gefunden habe.“

Die Information dass es ihn gibt habe ich über ein befreundetes Arztehepaar aus Berlin bekommen, die über ein paar Ecken den Ingo kennen.

Sie sagten mir, dass es eine Möglichkeit gibt, die mich um eine Knieprothese herum bringt und ich war halt ganz klar schulmedizinisch ein Fall für eine Knieprothese. Ich habe für mich schon einmal ein bisschen gegoogelt, was es da noch an Alternativen gibt, weil die Vorstellung einfach so ein Stück Fremdkörper oder Metall drin zu haben das kann gutgehen, es kann aber auch schlecht gehen. Danach gibt´s einfach keinerlei Optionen mehr, dann hat man das Ding drin und das war´s und die Haltbarkeit ist glaube ich bei etwa sieben Jahren, dann hat man die nächste Operation und das war alles nicht wirklich spannend für mich.

Dann habe ich erfahren, dass es Professor Babayan gibt und das war gut. Ich bin ein sehr intuitiver Mensch, ich hatte sofort ein gutes Gefühl. Ich habe sofort irgendwie das Gefühl gehabt, da bin ich richtig, da bin ich aufgehoben. Und dann sind mein Mann und ich nach München gefahren. Ich hatte das Gespräch. Er hat einfach gezeigt, was er alles macht mit seiner Methode und am nächsten Tag hatte ich dann die OP. Ich bin raus spaziert und hab sofort gemerkt, dass mein ganzes Gangbild sich wieder verändert hat. Ich bin vorher ein bisschen gewatschelt wie eine Ente. Ich bin raus gegangen und habe gemerkt, ich rolle ab. Über Jahre, habe ich mir eine Schonhaltung zugelegt und Peer hat immer gesagt, er konnte nicht in meinen Fußstapfen gehen, weil ich wirklich wie so eine Ente gegangen bin und ich habe das eine Bein so ein bisschen nachgeschleppt. Ich habe sofort gemerkt ich kann wieder abrollen. Also da hat sich sofort was verändert, ganz viele Dinge die ich einfach unbewusst mache, wo ich plötzlich das Bein wieder belaste, was ich vorher nie getan habe. Ich habe das Bein einfach nur noch geschont und ich merke dass ich vieles wieder machen kann. Das linke Bein ist mein Standbein das ist mein Hauptbein, was ich brauche, also auch beim Surfen habe ich da meine Standfestigkeit und das hat es halt alles nicht mehr mitgemacht. Also allein so simple Dinge, wie sich eine Unterhose anziehen und auf einem Bein stehen, das ging alles überhaupt nicht mehr. Aber dann sofort zu merken, das geht wieder und das geht wieder und das geht auch wieder. Diese Methode ist einfach unglaublich. Also auf dem linken Knie hatte ich überhaupt keinen Knorpel mehr, also es nennt sich wohl Knochenglatze, es war auch Arthrose schlimmster Grad und da ist jetzt wieder ein Knorpel. Da ist wieder eine richtig solide Knorpelschicht da und der Meniskus hat sich auch wieder gebildet, der war auch weg. Der Meniskus war geteilt und war nur noch in Fetzten irgendwie vorhanden. Die Bänder haben sich gestrafft und stabilisiert. Ich hatte eine Baker Zyste, die hat er auch mitbehandelt, die ist jetzt weg. Das Knie sieht wieder ganz anders aus, es hat sich richtig regeneriert und der Prozess geht ja noch weiter, also die Operation ist jetzt drei Monate her. Er sagt, bis zu 1,5 Jahren regeneriert es sich einfach weiter, also die Stammzellen arbeiten immer weiter und das Gewebe regeneriert. Heute wird er jetzt noch einmal ein bisschen unterstützen, weil ich bin Weltreisende. Also mein Mann und ich haben vor etwas über einem Jahr alles aufgegeben hier in Deutschland, also unser Haus verkauft und wir haben beschlossen, das Leben ist so schön, die Welt ist groß, bunt und spannend und wir wollen Reisen und sind seitdem unterwegs. Wir haben die Möglichkeit, ich bin Schauspielerin und ich war Synchronregisseurin, das mache ich jetzt nicht mehr. Aber als Autorin und diese Dialogbücher schreiben kann ich überall in der ganzen Welt, das heißt ich brauche nur einen Internetzugang, also haben wir beschlossen, wir sind jetzt unterwegs. Wir haben inzwischen ein Wohnmobil in dem wir leben, was wir jetzt nach Neuseeland verschiffen und dann nach Australien. Danach wollen wir in die USA, also Visa haben wir alle schon zusammen. Das heißt es ist einfach wichtig, wir sind viel draußen, ich laufe gerne, ich wandere gerne, ich bewege mich gerne, die Knie müssen funktionieren und von daher bin ich einfach sehr, sehr, sehr froh, wir fahren in sechs Wochen los und ich kann mich jetzt wieder bewegen. Wir waren jetzt gerade in Cinque Terre und da geht es ja rauf, runter, Treppen und das ging alles. Ich war ja nur noch mit Wanderstöcken unterwegs und Peer musste mir immer wieder die Hand geben und irgendwo lang helfen, rauf oder runter helfen, das ist alles nicht mehr. Ich kann mich wieder bewegen und das ist ein riesen großes Geschenk. Ich habe die Methode erwähnt und habe halt geschrieben, dass alle die sich näher interessieren, sollen mich anschreiben und ich habe jetzt schon an 15 Leute oder so die Adresse von Professor Babayan weitergegeben. Ich habe einfach auch nochmal genau die Methode beschrieben und ich denke, da wird der eine oder andere kommen. Ich kenne so viele mit Knieproblemen. Ich kann auch wirklich nur jedem raten das zu machen. Also ich würde mich immer wieder genau so entscheiden. Es ist die absolut 100% richtige Entscheidung gewesen und selbst wenn im Moment der Schmerz noch nicht 100%ig raus ist, aber da sagt Professor Babayan, das ist ganz normal, das dauert einfach, aber es ist schon soviel besser. Ich habe Tage, wo ich einfach garnichts merke und wenn ich das Knie sehr stark belaste, dann meckert das noch manchmal so ein bisschen, aber das ging ja vorher gar nicht mehr. Ich bin ja ohne Schmerztabletten einfach nicht mehr unterwegs gewesen. Also einfach eine Nacht Salsa tanzen, das ging alles gar nicht. Also das war einfach so, dass Salsa tanzen wollen bedeutete, vorher einfach Schmerztabletten zu nehmen und dann ging es. Aber ohne Schmerztabletten ging gar nichts. Zwei Wochen nach der OP, waren wir auf einem Salsa Konzert, ich habe glaube ich eine Stunde getanzt.