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Fall: 1.A.BSV.7.19.20.25 – Ventrolisthesis und Bandscheibenvorfall in LWS

Fälle HWS WGZM

Fall: 1.A.BSV.7.19.20.25

54 Jahre (weiblich)

Anamnese:

Starke Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule; der Schmerz zieht sich über das linke Gesäß sowie auch ins rechte Bein und den Fuß. In Standposition lehnt sich der Körper nach rechts. Luxationsbecken. Autonome Bewegung oder Standposition sind unmöglich. Kraft- und Sensibilitätsverlust im rechten Bein und Fuß. Sensibilitätsverlust im äußeren Bereich des linken Oberschenkels.

Diagnose:

Rechtsseitige Skoliose, ventral Spondylolisthesis mit vertebraler Verschiebung der Wirbel L4 zu L5 von 6mm. Bandscheibenvorfall in der Lendenwirbelsäule L5/S1, zentral lateral (14mm). Bandscheibenprotrusion und Spinalkanalstenose L4/L5 aufgrund einer Spondylolisthesis. Beidseitige Neuroforamenstenose aufgrund eines Bandscheibenvorfalls. Paraparese des rechten Beines.

Durchgeführte Operation:

Anwendung eines starren Epiduralkatheters im Wirbelsäulenkanal. Transforaminale peridurale Applikation mit CGF in den Wirbelsäulenkanal L4/L5, L5, S1; peridural – L3/L4 beidseitig; intraartikulär – L3/L4, L4/L5, L5/S1 beidseitig; intervertebral – L4/L5, L5/S1 rechtseitig. Katheterisierung der frontalen und dorsalen Ligamentum longitudinale L4/L5.

Operationsergebnis:

Ein positives Ergebnis wurde gleich nach der Operation erzielt. Der Patient konnte sich bewegen und in der Standposition ohne Gehstützen bleiben. Alle Symptome sind innerhalb zwei Wochen verschwunden, innerhalb von 6 Wochen war der Patient in seinen körperlichen und sportlichen Aktivitäten nicht mehr eingeschränkt. Aktuell bestehen keine Symptome.

MRT-Bildbeschreibungen:

Eine Kontrolluntersuchung wurde vor der Operation und ein Jahr nach der Operation durchgeführt.

Lendenwirbelsäule-fall_1.BSV.7.20.25
Lendenwirbelsäule-fall-1.BSV.7.20.25