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Pressemitteilung

Nach MIBRAR®-Methode wurden bereits über 2.000 erfolgreiche Eingriffe an Patienten durchgeführt

Epiduroskopie nach MIBRAR®

München, (15.12.2017). Heute hat Prof. Dr. med. Dr. h.c. Arsen Babayan (SMUJ) in München einen weiteren Patienten mit seiner speziell entwickelten Epiduroskopie nach MIBRAR® untersucht: einem gleichsam präzisen, schonenden invasiven, therapeutischen und diagnostischen Verfahren.

Im letzten Jahr gingen Schätzungen von Krankenkassen zufolge bundesweit mehr als 25 Millionen Fehltage auf das Konto von Rückenschmerzen. „Für Ärzte ist es häufig eine Herausforderung, korrekte Diagnosen zu stellen und Therapien einzuleiten“, weiß Professor Dr. med. Dr. h.c. (SMUJ) Arsen Babayan aus München. In der Praxis setzt er auf Epiduroskopien: „Das Verfahren liefert einen völlig anderen Blick auf das pathologische Geschehen als Computer- oder Kernspintomographien.“ Er hat bereits über 2.000 Eingriffe erfolgreich durchgeführt.

Genauere Diagnosen, weniger Belastung für Patienten

Prof. Dr. Babayan arbeitet mit den eigens von ihm entwickelten mikro-dimensionierten Epiduroskopen die im Vergleich zu den vorhandenen Epiduroskopen bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Seine Instrumente lassen sich nicht nur flexibel in den Spinalkanal führen, sondern auch gezielt steuern. „Damit gelingt es Ärzten, deutlich größere Tiefen und engere Räume innerhalb des Spinalkanals und des Epiduralraums zu erreichen“, sagt der Experte. „Unser diagnostischer und therapeutischer Spielraum erweitert sich immens.“

Als weitere Vorteile erwähnt Babayan das geringere Risiko möglicher Gewebsverletzungen durch miniaturisierte Geräte. Für Patienten sei das Verfahren weniger belastend als bei klassischen Epiduroskopien, berichtet er weiter. „Die innovative Arbeitsweise macht Eingriffe ohne Anästhesie möglich, was besonders bei Patienten mit Medikamentenunverträglichkeiten ein großer Vorteil ist.“ Gleichzeitig erleichtert sein MIBRAR®-OP-Navigationssystem die Navigation auf mechanischer wie auch computergesteuerter Ebene. Patienten profitieren von mehr Präzision bei weniger Strahlenbelastung. „Wir können jetzt komplexere Pathologien therapieren, die früher aus technischen sowie auch methodischen Gründen nur schwer oder unmöglich behandelbar waren“, so Babayan.

Regenerative Prozesse anstoßen

Degenerative Prozesse sind wie im aktuellen Fall besonders häufige Auslöser von Beschwerden. Seine Strategie lautet, die Regenration mit körpereigenen Substanzen zu aktivieren.

Per CGF-Methode (concentrated growth factors) stellt Babayan aus dem Blut von Patienten ein Konzentrat mit antiinflammatorischen Faktoren, Wachstumsfaktoren und regenerativen Substanzen her. Er verzichtet auf Pharmaka oder sonstige körperfremde Wirkstoffe. Dann appliziert Babayan sein Konzentrat per MIBRAR®-Epiduroskopie punktgenau im Spinalkanal beziehungsweise im Epiduralraum. „Wir erzielen mit der Methode hervorragende Ergebnisse“, sagt der Arzt. „Es kommt zur morphologischen Regeneration degenerierter Strukturen sowie zur makroskopischen Rekonstruktion des fehlenden Gewebes.“ Relevante Nebenwirkungen oder Unverträglichkeiten konnte er bislang nicht beobachten.

Weitere Informationen

Ansprechpartner für die Presse

Nina Sedina

Tel.: 089 / 41 61 744 35

E-Mail: info@wgzm.de

Über das Wirbelsäulen und Gelenke Zentrum München (WGZM)

Das Wirbelsäulen und Gelenke Zentrum München (WGZM) wurde im Jahr 2013 von Prof. Dr. med. Dr. h.c. (SMUJ) Arsen Babayan in München gegründet. Er hat sich auf Diagnostik, Therapie von Erkrankungen der Wirbelsäule, der Gelenke sowie des Bewegungsapparates spezialisiert. In diesem Zusammenhang entwickelte Babayan mehrere innovative Verfahren.

Bei der MIBRAR®-Methode (mikro-invasive biologische regenerative autologe Rekonstruktion) erhalten Patienten Wachstumsfaktoren beziehungsweise antiinflammatorische Faktoren aus dem eigenen Blut und/oder aus dem eigenen Fettgewebe. Dadurch werden Regenerationsprozesse angestoßen. Umfangreiche OPs bis hin zur Endoprothetik lassen sich weitestgehend vermeiden. Die MIBRAR®-Methode basiert auf zahlreichen wissenschaftlichen Studien.

Die Operationstechnik nach MIBRAR® arbeitet mit mikro-dimensionierten Endoskopen, Epiduroskopen und Arthroskopen sowie einem leistungsfähigen Kamerasystem und einer Steuerungssoftware. Damit werden deutlich größere Tiefen und engere Räume des Spinalkanals und des Epiduralraums zur Diagnostik beziehungsweise zur Therapie erreicht. Auf Anästhesien kann in der Regel verzichtet werden.

Hinzu kommt der Sono Control Arm™ für den Ultraschallkopf. Die spezielle Halterung lässt sich mit einem Handgriff fixieren, damit die Schallschicht der Ultraschall-Bildgebung nicht verloren geht. Eingriffe werden exakter und sicherer.